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SKAGEN Uhrarmband

Nicht wirklich Selberschneidern, aber zumindest DIY und vielleicht für den einen oder anderen hilfreich: George´s Erfahrungen mit neuen Leder-Armbändern für seine SKAGEN Titan Uhr.

Bei (einigen Modellen der) Uhren von SKAGEN sind die Uhrarmbänder nicht mit einem Metall-Federstift befestigt, sondern in einem Nut flach eingesteckt und von hinten in das Uhrband-Material hinein angeschraubt.

 

Bei dem ersten erforderlichen Armband-Wechsel vor Jahren der vielleicht naheliegende Versuch, das Original-Band über den Fachhandel, bei dem auch die Uhr erworben wurde, zu bestellen. Vielleicht war es nur Pech, aber trotz Vorwarnung des Händlers verlor George nach 3 Monaten Nicht-Lieferung die Nerven – Stornierung.

Er erwarb  daraufhin ein dem Original sehr ähnliches Uhrenarmband mit Titanschließe für normale Metallstift-Befestigung. Stabiles Leder, alles prima. Und kostete etwa ein Drittel des Original-Bandes.

Das Ende mit der Stift-Schlaufe im Schraubstock platt pressen, damit es in den Nut passt. Einführen. Anschrauben. Nach 5 Minuten war das Armband dran und tat bis zum akzeptierten Lebensende eines fast täglich getragenen Gebrauchsgegenstands klaglos seinen Dienst.

Genau dasselbe Band wurde mehrfach bei Bedarf wieder gekauft und befestigt. Das wäre noch nicht der Grund für George gewesen, einen Blog-Artikel zu schreiben.

 

Gestern der Kauf eines neuen Ersatzbandes. Gleiche Firma, gleiches Modell. Zuhause angekommen kommt aber schnell die Erkenntnis auf: diesmal werden es mehr als 5 Minuten.

Erste Erkenntnis: Das Oberleder ist jetzt gravierend dünner als bisher, und in die Schlaufe für den Federstift ist ein Plastikröhrchen zur Verstärkung eingeklebt. Die bewährte Prozedur „plattdrücken mit Schraubstock“ überlebt dieses neue Material nicht: Leder reißt, Plastik splittert, alles ist hässlich und unstabilst.

Idee: (eh verhunzte) Öse abschneiden und direkt das Leder in die Nut einführen.

Zweite Erkenntnis: Das neue Band ist durch den anderen Aufbau (früher schönes, stabiles Oberleder und dünnes Futter – jetzt dünnes Oberleder und dickes, faseriges Unterleder) etwa doppelt so dick wie bisher. Passt so nie in die Nut.

Welche Verbesserung für den Kunden die Designänderung des Uhrbandherstellers auch bringen sollte (doch nicht etwa nur Materialkosten-Ersparnis?): Für diesen Spezialeinsatz jedenfalls voll daneben.

 

Aus Verzweiflung jetzt also folgende Lösung: Mit einem feinen Cutter-Messer vorsichtig (für Material wie für Finger) das fusselige Unterleder in der Breite der Uhren-Nut in der Höhe etwa halbieren. Dann mit einer Zange den schmalen Teil noch etwas zusammenpressen, dann bröselt und staucht das Ganze auch nicht bei einführen in die Nut. Und der zweite Versuch funktionierte auch ganz gut.

Das Armband ist durch das Abschneiden der Ösen und das folgende Rumprobieren etwas kürzer geworden – auf jeden Fall vor der Montage noch einmal schauen, ob es um das Handgelenk passt.

Jetzt vorsichtig das Band bis zum Anschlag in die Nut einführen, gut anpressen und bis zum Anschlag festschrauben. Fertig.

Das schlussendliche Ergebnis erscheint optisch von hinten (findet George) akzeptabel, von vorn einwandfrei. Ob das Ganze auf Dauer stabil genug ist – time will tell. Nach vielleicht einem halben Jahr folgt hier eine Statusmeldung…

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