SAGA MUSEUM in Reykjavik

Das SAGA MUSEUM in Reykjavik zeigt authentische Wikinger Kleidung.

Die Zeit ist knapp in Reykjavik. Wie bei jedem Stopp auf den Kreuzfahrten in nur wenigen Stunden eine Stadt, ein Land oder eine Kultur zu erleben. Aber Sturm über Schottland und damit Sperrung eines Tenderhafens dort schenkte George einen weiteren Tag in Islands Hauptstadt: Zeit zum Bummeln und Museen schauen.

So führte der Weg zum „Meet the Vikings“ Saga Museum am alten Hafen.

Wikinger Paar auf Island in typischer Kleidung.

Das Museum ist von seiner Größe übersichtlich, verfolgt aber ein klares Konzept und hinterlässt viele positive Eindrücke und Wissen über die Besiedlung Islands und die Geschichte der Wikinger, wie es sonst auf wohl keine Weise in so kurzer Zeit vermittelbar wäre.

Mit dem Audio-Guide, der beim Eintritt überreicht wird (in vielen Sprachen, u.A. deutsch), durchläuft George 17 Stationen, die alle in Form eines „Wachsfigurenmuseums“ (wohl meist eher Latex) in Originalgröße und mittendrin Szenen aus der Geschichte und Sagen aus der Zeit der Besiedlung Islands im 9. Jahrhundert über die Entdeckung Grönlands und Neufundlands bis hin zum Zerfall dieser isländischen Kultur im Mittelalter darstellt.

Wer sich – wie George vor einigen Jahren zur Planung und Erstellung der PASST! Wikinger-Schnittmuster –  ein wenig mit verfügbarer Literatur zu Wikinger-Kleidung, -Schmuck und -Zubehör beschäftigt hat, glaubt sich in die Buchseiten hineinversetzt: Liebevoll erstellte Kleidungsstücke, glaubhaftes Zubehör und (meist) verblüffend lebensechte Figuren fesseln wie die spannend erzählten Geschichten dazu.

Geschichten über die Besiedlung Islands durch die Wikinger.

Die Stunde des Durchschreitens der einzelnen Stationen vergeht wie im Flug: Glücklicherweise an diesem Mittwoch morgens nicht zu voll, steht George vor den lebensechten Dioramen und versucht möglichst viele der Informationen aufzusaugen. Wussten Sie beispielsweise, dass die männlichen Siedler in Island zwar Wikinger waren, ihre Siedler-Frauen aber oft auf dem Weg – meist aus Schottland – „mitgenommen“ haben?  Dies zeigen aktuelle genetische Studien der Urbevölkerung.

Ergänzt wird die Ausstellung durch einen Film über die Entstehung der Figuren, Kleidungsstücke und des Zubehörs aus dem Museum. Unbedingt sollte man sich setzen und schauen und staunen.

Typische Frauen- und Männer-Kleidung der Wikinger im Saga Museum in Reykjavik.

Wer wirklich schöne, authentische Replikate von Wikinger-Schmuck oder Kleidungszubehör wie Spangen oder Fibeln sucht, wird im Museums-Shop fündig. Qualitativ beeindruckend – deutlich besser als alles, was George bisher gesehen hat. Wie alles in Island hat auch hier alles seinen Preis.

Und wer jetzt hungrig ist, kann noch das kleine, aber feine Restaurant im Museumsgebäude besuchen.

Empfehlung: Absolut sehenswert!

Webseite des Museums:  www.sagamuseum.is

Schnittmuster zum Thema:

Die Ausstellung im Saga Museum in Reykjavik ist ein Quell der Inspiration über das Leben und die Kleidung der Wikinger. Wer selbst Wikingerkleidung anfertigen möchte, wird im PASST! Schnittmuster Shop fündig:

Schnittmuster für Wikinger Kleidung - PASST Maßschnittmuster

 

Viele Schnittmuster für Wikinger Kleidung – Kleid, Unterkleid, Bruche, Umhang, Zubehör und vieles mehr. Einzeln oder als günstige Set.

„Wikinger“ auf PASST.ONLINE

PHILANIAS

29. Januar 2017 4 Kommentare

Kleider machen Puppen. Viele Gründe gibt es, der Puppe in der Sammler-Vitrine ein individuelles Outfit angedeihen zu lassen: Nach einer eigenen oder berühmten Vorlage, für den besonderen optischen Reiz der Form und Farbe,  speziell für eine Puppenausstellung oder Convention oder – besonders bei Action-Puppen – authentisch für ein Foto- oder Video-Projekt.

Wer selber schneidert, benötigt ein Schnittmuster. Optimal geeignet hierfür sind die PASST! Maßschnittmuster, da dort die Maße der Puppe genau erfasst werden können und so auch – egal wie klein – eine hervorragende Grundlage für das geplante Puppennähprojekt auf Mausklick vom eigenen Drucker daheim ausgegeben wird.

Wer für sein Projekt eine professionelle SchneiderIn sucht, wird im Internet auf PHILANIAS stoßen. So ist auch George fündig geworden bei der Vorbereitung  für künftige Puppen-Schnittmuster-Aktivitäten.

George möchte an dieser Stelle Philania näher vorstellen und empfehlen für individuelle Auftragsanfertigungen für Puppen jeder Art.

Portfolio

Alles, was der Kunde puppenbekleidungsmäßig wünscht: Das genau ist, was Philania aus Stoffen mit Nadel und Faden zaubern kann. Aus Wünschen entstehen Kleidungsstücke oder Kollektionen, die in ihrer Detailtreue und Verarbeitungsqualität ihresgleichen sucht.

Ein Damenjackett für eine 11“ Fashion Doll (Barbie-Größe): Tailliert, funktionale Taschen mit Klappen, Futter, Hakenverschluss mit Fake-Knöpfen passender Größe – perfekt! Eine Bluse mit vorderer, unsichtbarer Verschlußleiste.  Corsagen, die sitzen wie angegossen. 5-Pocket-Jeans in unterschiedlichen Passformen für die weibliche und männliche Puppe von Welt…

Dazu kommen noch die ganz speziellen Besonderheiten der Arbeiten von Philania: In einer speziellen Knüpftechnik (Schiffchenspitze, Occhi, Tatting) in kunstvoller Handarbeit hergestellte Verzierungen, Borten und Gürtel. Und Schuhe, Schuhe, Schuhe.

Action Dolls

Für die Puppenauftragsschneiderin sind Action Dolls ein besonders interessantes Clientel – hat George von Philania gelernt. Besitzer von Action Dolls wollen Ihre Puppen gerne häufiger in anderen, aber stets authentischen Situationen sehen, fotografieren oder gar (Stop-Motion) filmen. Und die authentische Situation erfordert authentische Kleidung.

Ob das Reich der römischen Cäsaren, ob mittelalterliche Burg, Schlachtengetümmel oder Alltagskleidung einer zeitgenössischen Agentenszene – alles ist möglich.

Und eine weitere Besonderheit  bei den  Action Dolls: Hier ist, wohl einzigartig in der Puppenwelt,  die Männerquote erfüllt. Bei Puppe wie Besitzer.

Fashion Dolls

Das Herz der Sammler-Community in der westlichen, speziell anglophilen Welt schlägt vor allem für Fashion Dolls.

Es existieren Größenklassen bei diesen Puppen: am häufigsten anzutreffen sind die 11“-Puppen (Barbie-Größe, Maßstab ca. 1:6). Neben dem Massenmarkt für Kinder bieten eine Anzahl von Herstellern auch hochwertige Sammlerpuppen in dieser Größe an. Praktisch ausschließlich an Sammler richten sich die typischen Größen 16“ (ca. 1:4) und 22“ (ca. 1:3). Aber auch noch kleinere (Puppenhauspuppen (1:12)) und größere (bis ca. 1:2) Fashion Dolls werden benäht. Bei allen Größen gilt: Für passformkritische Kleidungsstücke ist Maßanfertigung erforderlich – selbst innerhalb einer Puppenhersteller-Serie unterscheiden sich Maße nach Jahrgang und Charakter gravierend.

Für Fashion Dolls sind vor allem elegante Roben gefragt – aber auch stets alles Besondere. Die Hose mit echten Taschen und vorderem Verschluss. Die Corsage in der für genau diese Puppe wirklich passenden Form. Das Detail des handgearbeiteten Spitzenausschnitts und der Häkelblume mit Perle. Der elegante genau zum Outfit passend hergestellte Gürtel. Philania fragen.

Wer etwas zum Unterschied von Fashion Dolls zu BJDs lesen mag:  Matt(L)Angel? – die kulturelle Barriere zwischen Fashion Doll und BJD https://selberschneidern.blog/2013/01/04/mattlangel/

BJD

Das asiatische Pendant zur Fashion Doll ist die Ball-Jointed-Doll (BJD), benannt nach der Verbindungstechnik der Gelenke (Kugeln mit Gummibändern, im Gegensatz zu den meist verschraubten/geklickten Plastikgelenken der Fashion Dolls).

Weitere Erkennungsmerkmal der BJDs: Zumeist große Manga-Augen, gerne blass, gerne auch mal spitze Ohren oder Hufe, die weiblichen Exemplare mit großer (oder noch größerer) Oberweite, die männlichen Exemplare – sagen wir mal – metrosexuell.

Auch in unserem Kulturkreis gibt es eine nennenswerte Fangemeinde für BJDs. Vor allem junge Damen in den frühen Zwanzigern (vorher hat Mädchen das Geld für dieses recht teure Hobby nicht *g*)  haben Spaß an diesen faszinierenden Puppen. Sie werden herausgeputzt auf Manga-Conventions oder auch im Cosplay im Partnerlook mit Ihren (wortwörtlichen) TrägerInnen gezeigt.

Schuhe und Accessoires

Die handgearbeiteten, stets farblich perfekt zum Outfit passenden Schuhe sind eine ganz besondere Spezialität von PHILANIAS. In mehrlagige Sohlen werden Kappen und Bänder einarbeitet – wie bei den großen Vorbildern.

Selbst hergestellte, speziell auf das jeweilige Modell abgestimmte, geknüpfte Borten, Zierelemente wie Blumen und Gürtel , alles angefertigt in der jeweils korrekten Größe, lassen die Kleidungsstücke von PHILANIAS besonders detailreich und authentisch wirken.

Auch weitere passende Accessoires wie Taschen, Decken, Kissen u.v.m. sind auf Anfrage möglich.

Schnittmuster

Für passende Kleidungsstücke werden passende Schnittmuster benötigt. Das gilt für Menschen wie genauso auch für Puppen. Aus dieser Erkenntnis heraus arbeiten Philania beim Nähen für Puppen und George für die Schnittmuster zusammen.

Alle PASST! Schnittmuster lassen sich in beliebigen Größen ausgeben; für Menschen wie für Puppen. Einige Standardgrößen für Puppen sind in PASST! bereits verfügbar, aber unbedingt sinnvoll ist (wie beim Menschen) das genaue Vermessen – zu unterschiedlich fallen die Proportionen der Puppen trotz ähnlicher Größe aus.

Aber dann kann das angepasste Wunschschnittmuster nach (Puppen-)Maß direkt ausgedruckt und verwendet werden. Alle hier gezeigten Kleidungsstücke sind nach PASST! Schnittmustern entstanden.

Wer für kleinere Puppen näht, kennt die besonderen Herausforderungen: Das Material muss dünn genug sein und möglichst natürlich fallen; das Nähen ist diffizil und erfordert Geschick (z.B. beim Einnähen der Ärmel oder (mutig!) beim füttern); zu kleine Teile sollten angeschnitten werden. Zu den Besonderheiten des Nähens für Puppen werden Philania und George einmal etwas zusammenschreiben…

Fotos

Puppen-Models am Set sind super! Sie zappeln und quängeln nicht, verlangen kein höheres Honorar, sind auch beim 23. Versuch noch geduldig und statt der coolen angemieteten Location in der Fabrikhalle reicht auch der kompakte Bluescreen-Aufbau am Wohnzimmertisch.  Dagegen fällt auch das ewige Umfallen (Knete und Nylonfaden) sowie der Running-Gag „einzelnes Haar quer über dem Gesicht“ nicht so sehr ins Gewicht.

Wer professionelle Fotos sieht, vermag trotz der Kleine der Models kaum einen Unterschied zu erkennen zum lebenden Vorbild.

Nun ist George sicher kein Foto-Profi. Dennoch lassen sich mit wenig Aufwand recht schnell mit nur sehr wenig Nachbearbeitung für den Blog-Haus-Gebrauch durchaus vernünftige Abbildungen herstellen. Und – darum geht es ja hier – an der Kleidung ist nichts retuschiert.

Kontakt

Die Kleidungsstücke und Accessoires sind hergestellt von PHILANIAS Puppenschatzkammer:

www.etsy.com/de/shop/PhilaniasDollShop

www.philanias-puppenschatzkammer.de

In den kommenden Wochen plant Philania die Teilnahme an folgenden Puppenausstellungen – so können Sie persönlich Kontakt aufnehmen:

18.03.2017: Hamburger Barbie Fashion Doll Convention 2017 http://www.burg-seevetal.de/portal/veranstaltungen/veranstaltungen-11649-10.html

29./30.04.2017: Internationlaer PUPPENfrühling Münster http://puppenfruehling.de/the-show/

Die Schnittmuster für alle gezeigten Kleidungsstücke stammen von golden-pattern Schnittmuster nach Maß. Mit der Maßschnittmuster-Software PASST! lassen sich problemlos auch Puppen benähen:

www.passt-online.de

Weitere Blogartikel zum Thema:

Fashion Dolls: https://selberschneidern.blog/category/fashion-dolls/

BJD: https://selberschneidern.blog/category/bjd/

Alle genannten Markennamen sind Eigentum der jeweiligen Inhaber und werden hier nur als Beispiel zur Anwendung der beschriebenen Kleidungsstücke und Schnittmuster genannt.

Münchner Stadtmuseum

13. Oktober 2016 1 Kommentar

Ein vernieselter Sonntagmorgen in München. Zeit für Museum!

Nur wenige Schritte vom Marienplatz oder vom Viktualienmarkt entfernt liegt das Münchner Stadtmuseum. Schauen wir, was dort speziell für SelberschneiderInnen interessant sein könnte.

Was ist „Typisch München“? Auch für Museumsbesucher sicherlich nicht zuletzt Oktoberfest und Bier. Gezeigt werden einige moderne Trachten, wie sie auch wirklich zahlreichst in diesen Tagen des Oktoberfests auf den Straßen und in den Geschäften der Stadt zu sehen sind.

Interessanter ist da die historische, für Arbeitskleidung damals ungewöhnlich aufwendige Kleidung einer Münchner Kellnerin aus der Mitte des 19. Jahrhunderts. Die Zusammenstellung aus geschnürtem Mieder, langem Rock und Schürze, Schultertuch und Haube wurde zum Schönheitsideal Münchner Weiblichkeit, erfährt der Besucher. Viel Wissenswertes über die großen Münchner Brauereien und das Brauwesen allgemein inklusive.

Das Highlight im Münchner Stadtmuseum aber ist wohl die obere weitläufige Etage, komplett dem Thema „Puppentheater / Schaustellerei“ gewidmet. Phantastische, unterschiedlichste Puppen-Charaktere, -Techniken und -Welten sind zu bestaunen.

Auf einige puppenerschaffende Künstler wird näher eingegangen, wie beispielsweise auf Walter Oberholzer (1893 – 1980) mit vielen seiner Schöpfungen und seiner kompletten Werkstatt; oder auf Richard Teschner (1879 – 1948) mit Anfang des 20. Jahrhunderts stiltypischen Wunderwerken an Puppenkörpern und –kleidung.

Jeder Schaukasten, jede Spiegelung, jedes Detail in dieser Ausstellung lädt ein zum Schauen und Träumen.

Besuch absolut empfehlenswert!

Für den nächsten München-Besuch schon fest vorgemerkt: 1970 vermachte Hermine von Parish (1907 – 1998) ihr Lebenswerk – eine der umfangreichsten Sammlungen von Druckerzeugnissen zu einfach allem rund um Bekleidung vom 16. bis zum 19. Jahrhundert – dem Münchner Stadtmuseum, welches es seither unter dem Namen „von Parish Kostümbibliothek“ liebevoll weiterführt und der Öffentlichkeit zugänglich macht. Ein vielversprechendes Ziel für künftige Inspirationen – allerdings nur wochentags und auf Voranmeldung.

Auch abseits des Museums – es nieselt noch immer – bietet München eine Vielzahl von anschauenswerten Orten für jeden Geschmack.

Wer das Glück hat, von Ortsansässigen eingeladen am seit einem Jahr reservierten Tisch auf der Galerie den Blick in ein Oktoberfest-Zelt genießen zu dürfen – ein wirkliches Erlebnis, eine ganz bemerkenswerte Stimmung; aus dem Mix Münchner Eingeborener und dem Verständnis fernöstlicher Bonbonfarben-Romantik, aus unglaublichem Geräuschpegel und dem offensichtlichen Widerspruch zwischen Fülle an Menschen und Füllgrad der Maßkrüge.

Oder völlig gegensätzlich am Spaziergang nach Schwabing der Weg durch den Alten Nordfriedhof. Kein anderer Mensch, absolute Ruhe nur Tropfen fallen von Bäumen einzeln hörbar und spürbar. Friede und hingebungsvolle Zuneigung.

Oder selbstverständlich: Trachten shoppen in der Innenstadt.

München – bis nächstes Mal!

Die SCHLUSE

Da sollte man denken, modebegriffstechnisch sei George kaum noch zu überraschen – aber gestern als Fern-Seher einer vorabendlich-öffentlichrechtlichen Quizshow wurde er mit der Frage „Was ist eine Schluse?“ konfrontiert.

Antwortalternativen wurden präsentiert: zum Fischfang? zum Straßenbau? zum Anziehen? Letzteres schloss George für sich aus, er hätte es schon mal gehört. Auch die Kandidaten in der Quizshow waren ratlos. Und auch 61 von 62 Studiozuschauern. Einer aber stand auf und vermerkte „Bei uns sagt man auch schlusig für lässig, es ist ein lockeres Kleidungsstück für Frauen.“.

Richtig lag er.

Berater Google musste her. Der Duden online half nicht weiter: „Geld (auch für Falschgeld), Hülle, Hülse, Schale, Schlampe“ sagte dieser. Nun, Duden ist vielleicht zu spießig. Ein anderes Begriffshelferlein definierte eine Gefängnis-Schließerin.

Die Schluse

Es war aber dennoch auf den ersten Blick nicht zu übersehen. Shop-Angebote aller großen Bekleidungshersteller, Bilder ohne Ende und auch Erläuterungen für alle ähnlich-wie-George-Unwissenden: Die SCHLUSE ist ein Kunstwort zusammengesetzt aus SHIRT und BLUSE. Lässig weit, bequem, nicht unbedingt mit Kragen oder Knopfleiste, aber fraulich modisch elegant hinsichtlich Material und/oder verarbeitungstechnischen Details. Ein seit etwa einem Jahr hippes Must-have im weiblichen Kleiderschrank.

Das Schlusen-Schnittmuster

Nun wäre George nicht Schnittmuster-Hersteller, wenn er sich nach dieser Offenbarung nicht gleich die Frage stellen würde: Braucht´s da ein neues Schnittmuster? SCHLUSE01? Aber schnelle Antwort: Nein. Viele der vorhandenen Schnittmuster schreien geradezu nach einer kreativen Verarbeitung zur Schluse.

Eine gute Ausgangsbasis für eine eigene Schluse sind – wer hätte dies gedacht – natürlich die Schnittmuster SHIRT und BLUSE. Beide weit eingestellt, und dann von der Bluse z.B. Ärmel, Kragen oder ein Stückchen Knopfleiste auf das Shirt montieren – fertig ist die individuell-perfekte Schluse.

Aber auch andere Schnittmuster können leicht zur Schluse mutieren: Die TUNIKA ist ein guter Rumpf und Halsausschnitt, auch HEMD ist in weit Damen-tauglich mit gut verwendbaren Ärmeln. Ärmelspender könnten auch JACKE oder SAKKO sein, oder auch ein kurzes PEPLUM-Shirt als Basis mit Fledermausärmeln und vielleicht Hemd-Manschetten – wer die Schnittmuster eh schon hat, kann durchklicken und träumen…

Wer näht die coolste Schluse?

Weiter gedacht: Die Kombination von Schnittmustern

Nun ist dieser Grundansatz der modischen Kombination von etablierten Kleidungsstücken (=Grundschnitte) ja nicht auf die Schluse beschränkt. Vieles kann man und frau sich vorstellen. Wäre mehr Denken in Komponenten der Versuch eines Fortschritts?
Aber das führt heute zu weit. Die Themen „Kombination von Schnittmustern“ und „Schnittmuster aus Komponenten“ werden fortgesetzt, sobald die Gedanken hierzu geordnet sind…

Die SCHLUSE - Beispiele

Lust bekommen?

Schneidern Sie doch einmal Ihre Schluse selbst! Schnittmuster ohne Ende dafür finden Sie auf www.passt-online.de – besonders natürlich das SHIRT und die BLUSE.

DAMENBLUSEN
Das Basisschnittmuster DAMENBLUSEN für passt! ermöglicht mit tausenden einstellbaren Varianten die Grundlage unterschiedlichster Blusenformen für jeden Anlass. Einstellbar sind: Passform: anliegend/Stretch, tailliert, gerade, weit, extraweit Länge: Taille, Hüfte, Schenkel Abnäher: keine, Keil-Abnäher, Wiener Teilung, Französischer Abnäher Kragen: Hemdkragen, Stehkragen, Mandarinkragen, Flachkragen, Rüsche, V-Ausschnitt, Rundausschnitt Kragenweite: halsnah, locker, weit Ärmellänge: lang, dreiviertel, kurz, Stummel Ärmelform: gerade, gerafft, Trompete Ärmelabschluss: Manschette, Saum, Rüsche Verschluss: Knöpfe, Zip…
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SHIRT
Basisschnittmuster SHIRT für PASST! nach Ihren persönlichen Maßen für Damen, Herren und Kinder. Maßschnittmuster für ÄRMELLOSE SHIRTS unterschiedlicher Formen für verschiedenste Anlässe. Das Schnittmuster SHIRT ist aufgrund der wenigen Teile und den einfachen, geraden Nähten in den meisten Varianten besonders geeignet auch für Anfänger. Einige mögliche Einsatzfälle des SHIRTs: Sport-Shirts, festliche Tops, Sommer-Shirts, ländliche Shirts, lange Shirts als Nachtkleid, Hauskleid oder Partykleid. Für Stretch-Materialen wie auch für unelastische Stoffe geeignet. Varianten: Länge: von Unterbrust bis Knöchel. Weite Brust: Stretch, Anliegend, Bequem, Weit. Weite Saum: Stretch, Anliegend, Bequem, Weit, Sehr weit. Halsausschnitt: Rund, V-Ausschnitt, Kasten. Halsausschnitt Weite. Halsausschnitt Tiefe. Armausschnitt: Anliegend, Bequem, Tief, Tiefer. Armausschnitt Weite. Saum: Gerader Saum, Gerafft, Bündchen…
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KLEIDER total

Kleider total

KLEIDER – die typisch weibliche Hülle

Ein KLEID wird definiert als einteiliges Kleidungsstück für Frauen und Mädchen, das sowohl den Oberkörper wie auch die Beine bedeckt. Seit Jahrtausenden bis heute werden Schöpfer von Mode nicht müde, dieses wohl weiblichste Stück Oberbekleidung neu zu erfinden – Details in Formen, deren Kombination, Material, aber auch Inhalt und Umfeld der Präsentation faszinieren stets aufs Neue.

Das Kleid ist auch bevorzugtes kreatives Objekt der Selberschneiderinnen. Ein schönes Material und ein passendes Schnittmuster, dann ist die Idee, die Vorstellung bereits nach wenigen Stunden ein tragbares Erfolgserlebnis.
Nun ist ein Kleid nicht einfach ein Kleid. Das müssen wir einmal etwas genauer, theoretischer hinschauen…

Formen des Kleides

Die Definition des Kleides spricht von einer einteiligen Bedeckung von Oberkörper und Beinen. Dies kann im Detail sehr unterschiedlich geschehen. Aus schnitttechnischer Sicht werden wir Oberteil und Rockteil getrennt betrachten. Vor der Umsetzung einer Idee sollte aber das Gesamtbild führen, der zu erzielende Eindruck – der bestpassende Grundschnitt findet sich.

Beginnen wir am Oberkörper. Hier können grob zuerst einmal weite Formen und anliegende Formen unterschieden werden.

Weite Oberteile

Der Ursprung der Kleider-Schnitte ist die Tunika (in der westlichen Welt) bzw. der in der Grundform sehr ähnliche Kimono (fernöstlich). Hier stand seinerzeit sparsamer Umgang mit Material und einfache Verarbeitung von Stoffbahnen in voller Webbreite im Vordergrund. Zweimal Webbreite = einmal um den Körper herum – fertig! Eine Raffung oder Taillierung wurde mit einem zusätzlichen Gürtel erreicht. Dies ist die schlichteste Form eines weiten Kleides. Aber nicht täuschen lassen: Geschickt ausgewähltes Material oder raffinierte Verarbeitungsdetails lassen einen Hingucker entstehen.
Kleider total Kimono Tunika
Weite Oberteile lassen sich aber auch mit vielen anderen Grundschnitten erreichen. Ein weit eingestellter, durchgeknöpfter Blusenschnitt oder ein Shirt sind eine gute Basis weiter Kleider.

Anliegende Oberteile

Enger anliegend lässt sich speziell der ausgeprägter-weibliche Oberkörper mit Flächenmaterial nicht so einfach verhüllen. Hier wurde der Abnäher / die Teilung erfunden.

Eine typische Schnittform für Kleider ist der Prinzessschnitt. Hier werden Vorder- und Rückenteil durch die durchgehende Teilungslinie Schulter – Brust – Taille – Hüfte – Rocksaum getrennt, die Formgebung der Naht erlaubt eine recht gute, kontinuierliche Anpassung an die nennenswerten Umfangsdifferenzen der Körperebenen. Die einfache Linie eines anliegenden Oberteils mit einem weiten, fließenden Rockteils wirkt sehr elegant – nicht umsonst heißt das Prinzesskleid wie es heißt.
Kleider total Prinzesskleid
Aber auch andere Abnäherformen ermöglichen, weibliche Formen passgenauer anliegend zu umhüllen: Genannt seien nur Wiener Teilung, Keilabnähern, Taillenabnäher oder Französische Abnäher.
Kleider total Kimono Abnäher

Bei Verwendung von ausreichend dehnbarem Material (Strickmaterial, dehnbare Stoffe, Latex, …) kann beinahe jeder Grundschnitt anliegend ausgeführt werden.
Kleider total Strick Kleid

Das Rockteil

Kommen wir zum unteren Teil, der Bedeckung der Beine. Dies geschieht beim typischen Kleid in Form eines Rockes.

Zuerst ist zu bedenken, ob der Rockteil direkt am Oberteil angeschnitten ist oder getrennt vom Oberteil zugeschnitten und dann angenäht.

Bei einem angeschnittenen Rockteil ergibt sich die Schnittform weitestgehend aus der Schnittform des Oberteils. So sind bei einem traditionellen Kleiderschnitt die Schnittteile in der Grundform vorgegeben, nur in der Weite des Oberteils oder der Ausstellung des Rockes variabel. Nun – es ließen sich aber noch Godets einarbeiten oder Rocknaht oder -saum raffen.
Kleider total Peplum Kleid Godet

Bei getrenntem Oberteil und Rockteil ist die Selberschneiderin freier in der Gestaltung. Hier können unabhängig vom Oberteil Bahnenröcke, Faltenröcke oder Peplums / Tellerröcke an das Oberteil gearbeitet werden. Dem persönlichen Geschmack und der eigenen Kreativität bleibt überlassen, in welcher Höhe zwischen (auch über) Brust und (auch unter) Hüfte die Vereinigung geschieht, ob fast unsichtbar schlicht zusammengenäht oder mit einem erkennbar-gürtelförmigen Bundstück.
Kleider total Peplum Kleid

Lust bekommen?

Schneidern Sie doch einmal Ihr Wunschkleid selbst! Schnittmuster ohne Ende dafür finden Sie auf www.passt-online.de – hier einmal beispielhaft das speziell zusammengestellte Set KLEIDER-TOTAL für Kleider jeder Art und für jeden Anlass.

Schnittmuster-Set KLEIDER TOTAL
Schnittmuster-Set KLEIDER TOTAL für Kleider und Röcke für wirklich jeden Anlass. Enthält folgende 14 variantenreiche PASST! Basisschnittmuster für Kleider, Oberteile und Röcke: BASISKLEIDER, TUNIKA-Kleider, PRINZESSKLEIDER, PEPLUM-Kleider, BLUSEN-Kleider, KIMONO-Kleider, T-SHIRTS, SHIRTS, CORSAGEN, BASISRÖCKE, FALTENRÖCKE, PETTICOATS/UNTERRÖCKE, GODETRÖCKE, BAHNENRÖCKE sowie als Accessoire SCHLEIFEN…
Details…

Leipzig in Schwarz

2. Juli 2016 2 Kommentare

George wieder einmal in Leipzig. Das letzte Mal, im Frühjahr anlässlich der Buchmesse zur Vorstellung der COSPLAY CD, hatte er sich noch geärgert: Keine Zeit für die Sonderausstellung „Leipzig in Schwarz“ im Stadtgeschichtlichen Museum, Haus Böttchergäßchen.

Aber: Die Dauer der Ausstellung wurde bis 24.07.2016 verlängert – die Chance, gleich hinein Freitagmorgens um 10 Uhr.

Zum 25. Mal fand am Pfingst-Wochenende 2016 in Leipzig das jährliche Wave-Gotik Treffen (WGT) statt. Schrieb 1993 noch die Leipziger Volkszeitung: „Passanten waren verschreckt, Kinder staunten mit offenstehenden Mündern“, so ist diese Veranstaltung zehntausender friedlich-schwarzverkleideter Zeitgenossen aus ganz Deutschland und der ganzen Welt mittlerweile in der Stadt als eines der touristisch-kulturellen Highlights anerkannt und mit dem – wollten die WGT Fans dies wirklich? – Leipziger Tourismuspreis beehrt.

In der kleinen Ausstellung (ein Raum) sind liebevoll Relikte aus den 25 Jahren zusammengetragen, mit Original-Dokumenten und Erläuterungen der Hintergründe und Entwicklungen der Bewegung. Eine Auswahl typischer Kostümierungen und Accessoires wird gezeigt.

Die Ausstellung ist für „Außenstehende“ ein idealer kleiner Einstieg in das Gothic-Thema, und für SelberschneiderInnen unbedingt empfehlenswert und interessant wie die gesamte Gothic-Szene – werden doch die meisten Outfits in kreativer Eigenleistung selbst entworfen, genäht und gebastelt.

Der Kern der Kleidungsstücke besteht oft aus Stilelementen der viktorianischen Zeit: Weite Röcke, Mieder, Zylinder, Gehröcke. Elegant sollte es sein, aufwendig inszeniert und mit Detailliebe verziert. Schwarz. Vielleicht etwas Rot oder Weiß. Gerne Messing und Kupfer. Aber auch viele Einflüsse der Kleidung von der Renaissance bis hin zu den 1930ern sind zu finden. Und durch die ursprüngliche Nähe zu den Punks auch das gekonnt-Zerrissene, gezielt-Herunterhängende, offenherzig-Vernetzte. Kunstwerke, absolut anschauenswert.

Drei Gedanken hat George aus der Ausstellung konkret mitgenommen:

Erstens 25 Jahre sind lang. Die Babies, die in den 1990ern von einem schwarzbehandschuht-händchenhaltenden Pärchen auf dem Rockkonzert gerade noch nicht gezeugt waren, gehen heute vielleicht mit Ihren immer noch Gothic-getreuen Eltern zu Pfingsten selbst verkleidet gemeinsam durch die Leipziger Straßen.

Zweitens Schnittmuster: Seit langem liegt die Gothic / Steampunk / Victorian Kollektion umfänglich wachsend in der gedanklichen Schublade. Die Ausstellung hat wieder Eindrücke hinzugefügt, die Schublade lässt sich nicht mehr schließen.
Konkreter Vorsatz: Noch diesen Sommer gibt es ein spezielles viktorianisches Teil.

Drittens eigener Eindruck: Pfingsten 2017 ist geblockt für einen Leipzig-Besuch. Rechtzeitig organisieren!

Homepage des Wave-Gotik Treffens: http://www.wave-gotik-treffen.de/photogallery.php

Das Stadtgeschichtliche Museum Leipzig: http://www.stadtgeschichtliches-museum-leipzig.de/

Nähen für Puppen?

17. Juni 2016 2 Kommentare

Vergangene Woche…

Der kleine DIN A5 Luftpolster-Umschlag wurde gerade geliefert, liegt jetzt auf dem Schreibtisch. Schon mit Spannung erwartet, wird daraus gleich ein kompletter Maßanzug erscheinen, ein dreiteiliges Business Outfit Bluse, Hose und Sakko. Auspacken – bügeln – fotografieren!

2 Monate zuvor…

Inge mailt George: „Ich habe Euch auf der Leipziger Buchmesse kennen gelernt und Eure Schnittmuster gleich ausprobiert. Ich bin begeistert, habe schon einige Puppensachen genäht. Darf ich die Sachen eigentlich auf Puppenbörsen verkaufen?“

Ein Mailwechsel entsteht. Einerseits typische Klärungen zur gewerblichen Nutzung der Schnittmuster. Aber für George viel interessanter: Inge näht für FASHION DOLLS! Seit mehreren Jahren gärt der Plan spezieller Schnittmuster für die kleinen Menschen-Abbilder in George´s Schublade. Und nicht nur der Plan. Im Anfall von Sammelleidenschaft liegen genau dort auch nicht wenige Dolls aller gängigen  Größen und Herkunft. Und www.dollforce.com wartet seither auf Belebung. Nur keine Zeit gefunden und keinen passenden Geschäftspartner. Eine Chance für diese interessante Nische?

George an Inge: „Wollen wir zusammen puppenmäßig was unternehmen? Näh doch mal etwas aus unseren Schnittmustern,  ich mache ein paar Fotos und dann überlegen wir mal zusammen. “

Wir einigen uns auf ein Outfit für eine 22“ Tonner American Model. Insgesamt selten und teuer und im deutschsprachigen Raum kaum anzutreffen, aber schick und groß genug auch für das eine oder andere Detail und vernünftige Fotos. Inge wird das Outfit schicken, sobald es fertig ist.

Zurück in der vergangenen Woche…

Auspacken … Begeisterung auf den ersten und den zweiten Blick. Die Bluse: Kleine Knöpfe, wie echt, dahinter fast unsichtbar durchsichtige Druckknöpfe für eine authentische vordere Öffnung. Kragen, Abnäher und Manschetten einwandfrei. Die Hose: echte Taschen! und ein überzeugender Hakenverschluss. Und das Sakko erst: Nicht einmal in Originalgröße ist ein solch sauberes Futter mit Bequemlichkeitsfalte im Rücken selbstverständlich.

Bügeln … George – merk Dir – für die Verpackung  der hochwertigen Stücke für den Versand an Kunden brauchen wir ne überzeugende Lösung.

Fotografieren … Glücklicherweise passt das Stück der 22“ AM aus der oben erwähnten Schublade wie angegossen. Einige Fotos für einen ersten Eindruck und zum Diskutieren – es soll ja noch nichts davon in einen Shop. Lernkurve 1: Auch bei den Puppen kommt es auf Maßmode an. Der blauäugige Ansatz von George, das Outfit auch gleich der genau gleich großen Volks Dollfie BJD SD überzustreifen, scheiterte kläglich an Schenkeln und Oberweite. Lernkurve 2: Für den Verkauf von Kleidungsstücken wird anders genäht als für Musterstücke für den Schnittmuster-Verkauf. Das An- und Ausziehen der Stücke mit den „Original“ vorderen Verschlüssen ist mühsam. Sehr. George´s Musterstücke sind meist hinten offen. Und eine zweite 22“ Fashion Doll mit steifen Armen ohne Ellenbogengelenk konnte schlichtweg nicht angezogen werden, ohne das Outfit zu beschädigen.

Einige der entstandenen Fotos sind hier zu sehen. Für einen ersten Versuch auf die Schnelle ist George zufrieden. Und Inge scheinbar auch, sie kann sich eine Zusammenarbeit in Sachen Puppenkleidung vorstellen.

Zukunft…

George wird Inge treffen. Termin und Ort stehen fest. Ein Burgrestaurant – George liebt Burgen…

Interessieren sich genug Leute für das Nähen für Puppen?

Soll und wird es künftig eine Kollektion von Puppen-Schnittmustern geben?

Was könnte entstehen?

Meinungen willkommen.

George wird berichten.


 

Alle PASST! Schnittmuster lassen sich auch für Puppen nähen. Das Outfit im Beispiel ist entstanden  aus den drei variantenreichen Basis-Schnittmustern DAMEN BLUSE, KLASSISCHE HOSE und SAKKO:

Sakko
DAMENBLUSE
Das Basisschnittmuster DAMENBLUSE für passt! ermöglicht mit tausenden einstellbaren Varianten die Grundlage unterschiedlichster Blusenformen für jeden Anlass. Einstellbar sind: …
Details…
Sakko
SAKKO für Damen und Herren
Variantenreiches PASST! Basisschnittmuster für Sakkos in verschiedenen Grundformen geeignet beispielsweise auch für Jackett, Blazer, Smoking, Cut, Frack. Verfügbare Varianten: …
Details…
Sakko
Klassische DAMEN- und HERRENHOSE
Basisschnittmuster klassische HERREN- oder DAMENHOSE. Variabel in Länge und Beinform. Bundfalten und Aufschlag sind wählbar…
Details…